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Ablufttechnik Das monoOxygen-Verfahren


Zur Abluftbehandlung gemäss der VOC-Richtlinie / 31.BImSchV »

Abluftprobleme, Probleme mit Kohlenwasserstoffen, mit Gerüchen, mit Verkeimungen? TNV's oder Biofilter waren bisher die einzigen Verfahren, die Abhilfe schaffen konnten. Doch diese Verfahren sind für kleine Abluftströme mit geringer Cges.-Beladung zu aufwendig.

Das monoOxygen-Verfahren ist ein Sauerstoffionenverfahren, das alle Lösemittelarten, Gerüche direkt in der Luft ohne chemische Mittel, ohne Verbrennung oxidiert. Die Oxidation von Kohlenwasserstoffen ist universell bei allen gängigen Lösemitteln anwendbar.

Als Beispiel dient Toluol (Summenformel (C7H8), Strukturformel C6H5-CH3) und die Reaktion mit Sauerstoffionen (O*): C7H8 + 19O*=>7CO2+ 4H2O

Ein Molekül Toluol wird unter Zugabe von 19 Sauerstoffionen zu 7 Molekülen CO2 und 4 Molekülen H2O (Wasser) oxidiert - zu natürlichen Bestandteilen der Atemluft!

Weitere Vorteile wären:

  • Geringe Investitionskosten, je nach Lösemittelart, ca. 5-10€ pro 1m3/h
  • Geringe Betriebskosten, (nur Strom ca. 1W pro 1m3/h)
  • Sehr hohe Verfügbarkeit
  • Einfache Handhabung und Wartung

Verfahrensbeschreibung

Das monoOxygen-Modul

Umgebungsluft wird durch das monoOxygen-Modul geführt und ionisiert. Diese ionisierte Luft wird dann der Abluft mittels Injektor im Verhältnis 25% Ionenluft zu 100% Abluft zugegeben.

Nach einer gemeinsamen Reaktionszeit von min. 2,5sec ist der Cges.-Anteil soweit abgesenkt, dass die 31.BImSchV sicher eingehalten werden kann.

Verfahrensausführung:

Das monoOxygen-Modul ist üblicherweise wegen des geringen Platzbedarfs und des relativ geringen Gewichtes eine wetterfeste Dachkonstruktion und kann in vielen Fällen am bestehenden Kanalsystem angepasst werden.

Wann funktioniert das System nicht?

  • Das Kanalsystem muss aus Metall (Aluminium- oder Stahlausführung) sein, da eine Kunststoffausführung elektrostatisch aufgeladen wird und somit keine Energie für die eigentliche Reaktion zur Verfügung steht.
  • Temperaturen kleiner minus 20°C und größer als 250°C
  • Ein zu hoher Staubanteil, ideal wären 2mg/m3, maximal aber 10mg/m3
  • Cges.-Konzentrationen über 2.000 mg/m3

Einsatzgebiete

Beispiele: Einsatz von Abluftbehandlungsanlagen (monoOxygen)

  • Automobilindustrie, und -zulieferer:
    Cges.-Minderung bei großen Abluftmengen (bis 100.000 m3/h), die mit Xylol, Toluol, Ethylbenzol, 2-Methoxy-1-Methylethylacetat, n-Butylacetat, Propylbenzol usw. schwach belastet sind. Abreicherung von ca. 180 mg/m3 auf < 50 mg/m3.
  • Elektroindustrie, Transformatorenbau:
    Cges.-Minderung bei mittelgroßen Abluftmengen (bis 20.000 m3/h), die mit Kresol sehr schwach belastet sind. Abreicherung von ca. 45mg/m3 auf < 1mg/m3.
  • Druckindustrie, Walzenlasergravurmaschinen:
    Cges. bei kleinen Abluftmengen (bis 2.000m3/h), die mit Gummiresten (Verbrennungsrückständen) stark belastet sind. Abreicherung von ca. 600mg/m3 auf <50mg/m3.
  • Holzverarbeitung:
    Geruchsminderung bei sehr großen Abluftmengen (über 1.000.000m3/h), die mit alpha-Pinene, beta-Pinene, 2-Caren, 3-Caren, a-Terpinen usw. mässig belastet sind. Abreicherung von ca. 250 mg/m3 auf < 120 mg/m3.

Beispiele: Einsatz von Innenraumgeräte (Deco-air)

  • Grossküche:
    Geruchsminderung, „geruchsfreie“ Küche.
  • Toiletten: Geruchsminderung, „geruchsfreie“ Toiletten.
  • Konferenzräume, Büroräume:
    Geruchsminderung, „geruchsfreie“ Konferenzräume.

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